Akkreditierungsverfahren hochschule
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Akkreditierungsprozess in Deutschland: Die Akkreditierung im Hochschulbereich ist ein länder- und hochschulübergreifendes Verfahren der Begutachtung von Studienangeboten in Bachelor- und Masterstudiengängen staatlicher oder staatlich anerkannter Hochschulen. Das Akkreditierungsverfahren erfolgt auf Antrag der Hochschule. Der Antrag wird - entsprechend landesrechtlicher Regelungen zur Errichtung von Studiengängen und zur Hochschulfinanzierung - entweder der Akkreditierungskommission über das Landesministerium oder parallel der Akkreditierungskommission und dem zuständigen Landesministerium.
Quelle: Wissenschaftsrat. Bislang hat der Wissenschaftsrat Stellungnahmen zur Akkreditierung bzw. Reakkreditierung nichtstaatlicher Hochschulen - davon 21 mit negativer Entscheidung - verabschiedet (Stand: November ). Laufende Akkreditierungsverfahren | Aktuelle Liste (PDF, 60KB, Datei ist nicht barrierefrei). Koordinierung der Akkreditierungsverfahren: Das Dezernat 5 koordiniert die Akkreditierungs- und Reakkreditierungsverfahren für alle Studiengänge der Hochschule.
Dies umfasst im Wesentlichen das Einholen der Zustimmung des Präsidiums zu dem geplanten Vorhaben, die Vertragsanbahnung und den Vertragsabschluss mit einer Akkreditierungsagentur, die zeitliche Ablaufplanung des Verfahrens. Hat die anbietende Hochschule das Recht zur Systemakkreditierung erworben, kann sie den Studiengang sozusagen selbst' akkreditieren.
Das Verfahren dazu wird aber regelmäßig überprüft und auch stichprobenartig einzelne Studiengänge. Arten der Akkreditierung: Das deutsche Akkreditierungssystem sieht drei unterschiedliche Verfahrenstypen vor: 1. die Programmakkreditierung.
2. die Systemakkreditierung und. 3. alternative Verfahren. Die Verfahren der Programm- und Systemakkreditierung sind durch ein zweistufiges Verfahren gekennzeichnet: Die Begutachtung und Erstellung eines Akkreditierungsberichts mit. Ziele der Akkreditierung: Die Akkreditierungsverfahren sollen zudem dazu beitragen, die Mobilität der Studierenden zu erhöhen sowie die internationale Anerkennung der Studienabschlüsse zu verbessern.
An der Hochschule Magdeburg-Stendal sind seit der Einführung der zweistufigen Studienstruktur mit Beginn des Wintersemesters 2006/07 alle angebotenen Bachelor- und Masterstudiengänge akkreditiert. Ein weiterer Aspekt ist die Entwicklung von Gender-Diversity-Kompetenz an einer Hochschule. Sie ist eine Schlüsselkompetenz, die in Lehr-Lernprozessen, durch ein gut entwickeltes Wissensmanagement als integratives Element erlernt und entwickelt werden kann.
Der in der Leuphana Universität Lüneburg entwickelte Ansatz des Integrativen Genderings (vgl. hierzu auch die Homepage des Instituts für Gender Studies) zeigt, wie solche Kompetenzen systematisch gefördert werden können.